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MD.VORLESUNG – Warenlieferung 2.0: Wie sehen die intelligenten Transporte der Zukunft aus

Mögliche Dieselfahrverbote in den Städten beeinflussen den Lieferverkehr. Aber auch andere Probleme belasten die Logistik-Branche. Ingo Lübs, Geschäftsführer der RYTLE GmbH, präsentiert alteingesessenen Motorjournalisten einen modernen Lösungsweg: innovative Lastenfahrräder!

Lieferverkehr bisher

Über 30 Prozent der Gesamtkosten bei einer Warenlieferung benötigt der Zustellungsprozess, die sogenannte letzte Meile. Möglichst leise, umweltfreundlich, schnell und individuell soll sie zurückgelegt werden.

Die großen Lieferdienste experimentieren mit unterschiedlichen Methoden. Das Anliefern per Drohne hat sich bisher – zumindest in Deutschland – nicht durchgesetzt. Lediglich DHL liefert mithilfe der unbemannten Flugobjekte Medikamente nach Helgoland. Die optimale Art, wie ein Paket den Weg zum Kunden findet, gibt es aktuell also nicht.

Das möchte die Marke RYTLE (= Doing things right + Bicycle) ändern! Die Herausforderungen für ein urbanes Logistik-Konzept sind vielschichtig. Eine steigende Anzahl an Paketen muss ihr Ziel in immer kürzerer Zeit erreichen. Staatliche Regularien verhindern, dass gewisse Transportmittel überall genutzt werden können. Das betrifft zum Beispiel den zeitlich eingeschränkten Lieferverkehr in Fußgängerzonen. Die Lösung all solcher Probleme soll ein neuartiges Lieferkonzept sein.

Das Box-in-Box-in-Box-System

RYTLE will eine komplett neue Transportplattform aufbauen, die Kunden, Fahrer, Transportmittel und Paket vernetzt. Dafür werden sogenannte Micro-Hubs in der Stadt verteilt aufgestellt. In einen solchen Hub passen neun Transportboxen, die jeweils die Größe von Europaletten haben. So stellt die Marke sicher, dass sich die Boxen von gängigen Logistikunternehmen transportieren lassen. In diesen Boxen befinden sich die eigentlichen Pakete. Anders als bei klassischen Packstationen kommen die Transportboxen aber zum Kunden, nicht umgekehrt. Die Aufbewahrungssysteme sind so angefertigt, dass sie von einem speziellen Lastenfahrrad, Mover genannt, aufgeladen und transportiert werden können. Damit der Fahrer auch auf der Straße schnell genug anfahren kann, unterstützen ihn Radnabenmotoren. Durch diese lässt sich das Lastenrad um die eigene Achse drehen. Die letzte Meile lässt sich so auch mit großen Gütern wie einer Waschmaschine problemlos zurücklegen.

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