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IAA 2015 – Multifunktionswischer, Laserscanner und ein Auto ohne Rückspiegel

Bei dem französischen Automobilzulieferer Valeo haben sich Web-Reporterin Jana und Motorjournalist Ralf Schütze noch einige Produkte angesehen, mit denen das automobile Leben einfacher und sicherer wird.

Mit der App „inBlue“ ist es möglich, die Funktionen im Auto per Smartphone fernzusteuern. Ralf erklärt Jana, dass man mit dieser App die Scheibe reinigen und im Winter sogar enteisen kann, bevor man überhaupt das Haus verlassen hat. Dieser Prozess benötigt dann auch noch 28-mal weniger Energie als vergleichbare Systeme. Das ist aber noch lange nicht alles. Über die App kann der Autoschlüssel virtuell verschickt werden – so hat die Suche nach dem Autoschlüssel ein Ende. Natürlich lässt sich das System auch für Car-Sharing verwenden. Das kommt besonders Haushalten zugute, in denen sich mehrere Fahrer ein Auto teilen.

Ralf zeigt Jana einen Audi, indem der Scala Laserscanner eingebaut ist. Neu an diesem Scanner ist, dass er ein weiteres Sichtfeld hat. Das gesamte Gebiet vor dem Auto wird gescannt. Der Scanner kann auch unterscheiden, ob das Objekt lebt und somit eine Gefahr darstellen könnte oder ob es sich um etwas wie einen Baum handelt. Diese Technik ist Grundlage für das automatisierte Fahren.

Außenspiegel sind eine wichtige Erfindung am Auto, allerdings haben sie einen toten Winkel, wodurch beim Abbiegen, aber auch auf der Autobahn, viele folgenschwere Unfälle passieren. Valeo präsentiert auf der IAA jetzt ein Auto, das ohne Spiegel auskommt. Der hintere Bereich, welcher eigentlich vom Fahrer durch die Außenspiegel erfasst wird, wird inklusive des toten Winkels über eine Kamera gefilmt und dem Fahrer auf Monitoren gezeigt. Ein weiterer Vorteil – hier am Beispiel eines BMW – ist der CW-Wert. Ohne Spiegel wird das Auto windschlüpfiger, geräusch- und verbrauchsärmer.

Der tote Winkel

Dauer: 04:35
Produktion: September 2015

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