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Highlight: Carsharing im urbanen Raum

Dr. Jutta Deffner über Carsharing im urbanen Raum

Autos werde häufig von jungen Menschen geteilt, da sie meist ein geringes Einkommen haben und sich kein eigenes Auto leisten wollen. Rentabel sei das Teilen von Fahrzeugen bis zu 10.000 gefahrene Kilometer im Jahr – danach nicht mehr. Carsharing heiße aber nicht, man verzichte auf ein Auto, sondern man denke einfach ökologisch. Natürlich könne man auch seine laufenden Kosten durch Carsharing senken. Auch ist Dr. Jutta Deffner vom Institut für sozial-ökologische Forschung der Meinung, der Autobesitz von jungen Menschen im urbanen Raum ginge stetig zurück und das Sharing-Angebot werde gerade hier besonders gut angenommen.

Dauer: 09:08
Produktion: November 2015

 

Info zur vollständigen Sendung:

In der Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren ein ganz neuer Zweig aufgetan – das Geschäft mit dem Teilen, die „Sharing Economy“. Besonders spannend ist das auch für die Autobranche: Carsharing ist da die Devise. Aber ist das wirklich eine gute Strategie für die Zukunft? Oder ist das eher ein Trend für Ökos und Hipster? Dieser Frage geht MOTORDIALOG in der aktuellen Ausgabe des MD.TALK auf den Grund.

Unsere Moderatoren Sarah Elßer und Andreas Keßler diskutieren mit Friedemann Brockmeyer von der Beratungsgesellschaft civity Management Consultants, Malte Behrendt vom Carsharing-Anbieter Tamyca und Thomas Grätz, dem Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes, darüber, wie Carsharing die individuelle Mobilität verändert.

Als Fachfrau an der Bar des MOTORDIALOG-Studios vemittelt Dr. Jutta Deffner vom Institut für sozial-ökologische Forschung weitergehende Einblicke in die gesellschaftlichen Auswirkungen des Carsharing im urbanen Raum.

 

 

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