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MD.REPORTAGE – Die Vision des Schaeffler Mover

In Zukunft fahren wir alle autonom. Doch wann beginnt sie – die Zukunft? Und wie sieht das dann schlussendlich aus? MOTORDIALOG-Moderatorin Sarah Elßer ist auf unserer Recherchereise bei IndiKar in Zwickau. Sie spricht mit Uwe Wagner, Leiter F&E Automotive und Industrie bei Schaeffler, über die Visionen des Schaeffler Mover.

Individualverkehr dank dem Mover

Uwe Wagner ist davon überzeugt, dass es in den Städten einen Bedarf an autonom fahrenden Taxen geben wird. So ist ein Individualverkehr möglich, ohne dass alle Bürger ein Fahrzeug selbst besitzen müssen. Denn umso mehr Autos es gibt, desto weniger Parkraum steht zur Verfügung. Dieses Problem ist gerade in den Mega-Cities bereits heute spürbar.

Die Lösung bisher: Das kollektive Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln. Allerdings werden hierbei nicht alle Bedürfnisse der Beteiligten berücksichtigt. Immerhin fahren Bus und Bahn nicht genau dann, wann der Reisende sie gerade braucht. Zudem ist es schwierig, größere oder schwere Dinge in Bus und Bahn zu transportieren.

Flexibilität dank unterschiedlicher Hüte

Der Schaeffler Mover kann – dank unterschiedlicher Aufbauten – für verschiedene Anwendungen genutzt werden, beispielsweise mit einer temperierbaren Kabine für den Personentransport. Aber auch eine autonome Warenauslieferung ist möglich.

Der Grundbaustein des Mover ist das Chassis. Hier sind alle wichtigen Elemente, die zum Fahren benötigt werden, verbaut. Je nach Zweck werden dann einfach die unterschiedlichen „Hüte“ draufgesetzt. So können die Fahrzeuge bis zu 24 Stunden am Tag genutzt werden und stehen nicht herum, wenn keine Personen befördert werden wollen. Um möglichst viel Platz im Innenraum zu schaffen, ist der Antrieb in den Rädern verbaut. Der sogenannte Radnabenmotor ist zwar keine völlig neue Erfindung, aber erstmals ideal auf ein Fahrzeugkonzept abgestimmt.

Mehr Flexibilität gerade in engen Straßen oder Gängen bieten die Räder zudem, da sie sich bis zu 90 Grad drehen lassen. Das Vehicle kann also sogar seitwärts fahren.

Neue Wege für #mobilityfortomorrow

Ein solch neuartiges Fahrzeug wie den Schaeffler Mover zu entwickeln benötigt nicht nur Zeit, sondern auch Einfallsreichtum. Um allen Anforderungen der Gesellschaft gerecht werden zu können, musste diese natürlich vorher analysiert werden. Was fehlt bisher im Straßenverkehr? Welche Schwachstellen können wie ausgeglichen werden? All diese Fragen kombiniert mit der fortschreitenden Digitalisierung haben zu einer Art autonomem Cargo-Taxi-Hybriden geführt.

Wichtig für eine neue Idee ist immer die Konzeptphase. Alle Probleme, die während der Umsetzung behoben werden müssen, machen das gesamte Projekt teurer. Es dauert also durchaus seine Zeit, bis es ein Fahrzeug vom Papier (oder aus dem Computer) auf die Straße schafft. Und selbst dann fehlt noch der letzte Schritt in die Serienproduktion. So ist es auch beim Schaeffler Mover. Aktuell gibt es das Modell „People Mover“ und davon auch nur eins, das fahren kann. Es handelt sich hierbei also tatsächlich um ein Konzept für morgen. Doch unsere Moderatorin Sarah Elßer durfte des Gefährt schon heute fahren – eine echte Weltpremiere!

Dauer: 12:19

Produktion: 1. Quartal 2018

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