Das Mobilitätsportal

MD.REPORTAGE – Einer mit allem: Der Schaeffler Mover

Der Schaeffler Mover ist neu und einzigartig. Doch um den Kern dieser Innovation zu verstehen, muss der neugierige Zuschauer unter die Haube blicken. Praktisch, dass MOTORDIALOG-Moderatorin Sarah Elßer sich mit Dr.-Ing. Dirk Kesselgruber, Leiter Unternehmensbereich Fahrwerksysteme, das „nackte“ Chassis des neuartigen Vehicles anschaut.

Auf möglichst wenig Fläche maximal viele Fahrfunktionen

Platz ist in den heutigen Städten Mangelware. Parken und Wenden sind schwierige Unterfangen, nicht nur, weil große SUV immer beliebter werden. Der Kunde bevorzugt also Raum IM Fahrzeug. Damit dies auch beim kompakten Mover möglich ist, sind die Antriebe in die Ecken abgewandert – Radnabenmodul heißt hier das Stichwort.

Die Radaufhängung lässt sich um bis zu 90 Grad drehen. Das hat den Vorteil, dass das Gefährt sogar seitwärts fahren kann. Das spart Platz beim Rangieren und Parken.

Allerdings ist klein und eng nicht alles! Das Chassis des Schaeffler Mover ist so konzipiert, dass es mit unterschiedlichen Bauarten beispielsweise auch die Größe eines Kleinbusses erreichen kann. Das Fahrzeug lässt sich also auf dieser Grundlage verlängern oder auch verbreiten.

Ein Mobilitätskonzept

OEMs verkaufen Autos – Schaeffler möchte mit dem Mover ein komplettes Mobilitätskonzept vermarkten. Mit dieser neuen Idee kann das Unternehmen nicht nur einzelne Komponenten, sondern ganze Plattformlösungen anbieten.

Hierbei spielt auch die Systemintegration eine wichtige Rolle. Ein Fahrzeug ist nur dann sicher, wenn es auch mit einer ausgefallenen Komponente nicht die Fahrspur verlässt. Dr.-Ing. Dirk Kesselgruber fasst das mit den drei Ebenen zusammen, auf denen sich Schaeffler in Zukunft positionieren möchte: Komponenten und Produkt, Systemintegration und Funktion sowie Service und Betriebsunterstützung der Infrastruktursysteme.

 

Dauer: 05:46

Produktion: 1. Quartal 2018

SPONSORED