MD.REPORTAGE Der Dieselmotor – Dreckspatz oder Umweltengel?

Als im September 2015 die ersten Gerüchte um Abgasmanipulationen bei Dieselmotoren aufkamen, führte dies innerhalb weniger Tage zu einem regelrechten Dammbruch: Der Selbstzünder wurde von Politik, Umweltverbänden und Medien grundsätzlich in Frage gestellt. Bis hin zur Forderung nach Fahrverboten für Diesel-Pkw – ganz unabhängig von Schadstoffklassen – reichten die Reaktionen.

Ebenso schnell wurde allerdings klar, dass die Wenigsten wussten, welche Fakten der Diskussion eigentlich zu Grunde lagen. Selbsternannte Autofachleute verwechselten CO2 mit NOX und im Handumdrehen ging es ganz allgemein um die Gegenüberstellung von Verbrauchsangaben im Prospekt mit dem Realverbrauch. Volkswagen wurde pauschal verdammt und dubiose Vereine versuchten mit mehr oder minder willkürlichen Tests auch andere Hersteller in den Dieselsumpf zu ziehen.

Dass in der Diskussion wichtige Aspekte einfach nicht erwähnt wurden, weil eigentlich keiner so recht wusste, wovon man überhaupt sprach und schrieb, war für MOTORDIALOG Anlass, das Thema Diesel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das machen wir in unserer MD.REPORTAGE „Der Dieselmotor – Dreckspatz oder Umweltengel?“.

Wir haben dafür mehrere Monate recherchiert und uns bemüht, das Thema Diesel und dessen Bedeutung für die individuelle Mobilität möglichst umfassend zu beleuchten. Unsere Moderatoren und Reporter, Autopapst Andreas Keßler, Sarah Elßer und Jana Nusser, waren dafür in Raffinerien, an Tankstellen, in Chemiewerken, Entwicklungszentren von Automobilherstellern, Universitäten und vielen anderen Locations.

Sie zeigen Ihnen in der MD.REPORTAGE nicht nur, wie Diesel bei BP entsteht, sondern auch welche Rolle der Harnstoff AdBlue bei der Abgasreinigung spielt, wie Ford heute schon Real Driving Emissions misst, wie das Umweltbundesamt Abgasvorschriften erarbeitet, wie Umweltzonen geregelt sind, wie Wissenschaftler die Zukunft des Dieselmotors sehen, wie Diesel-Lkw zu Elektro-Lkw umgebaut werden und welche Meinung eigentlich der ganz normale Autofahrer dazu hat.

Unsere MD.REPORTAGE im Fernsehformat hat eine Laufzeit von 60 Minuten, die einzelnen Beiträge gehen noch mehr ins Detail. Inklusive aller Zusatzinformationen summieren sich die Beiträge auf weitere 300 Minuten Sendezeit- Information satt! Diese vertiefenden Berichte können Sie über die interaktive Grafik auf der Homepage aufrufen.

Wer noch mehr zum Thema wissen will, findet ergänzende Informationen auch in anderen MOTORDIALOG-Sendungen der vergangenen Monate:

In unserem MD.TALK „Hase oder Igel? – Entwickler vs. Vorschriften“ sprechen Fachleute aus den Entwicklungsabteilungen der Automobilindustrie über die Schere zwischen Vorschriften und Realität.

In unserer MD.LOUNGE haben sich Journalisten und PR-Leute unter der Überschrift „Affäre, Skandal, Krise – ab wann ist „Alarmstufe rot“? versammelt.

Und damit jeder den Unterschied zwischen Messungen auf dem Prüfstand und dem realen Verbrauch von Autos versteht, haben wir bereits im vergangenen Sommer eine MD.VORLESUNG mit dem Titel „Verbrauchszyklen – NEFZ und Co.“ produziert.

Dauer: 1:00:04
Produktion: 2016