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MD.IAA 2019 – Impressionen vom Autopapst: Die SL-Modellpalette von Mercedes

Auf der IAA, der internationalen Automobilausstellung, werden alle zwei Jahre die neuesten Autos, Konzeptfahrzeuge und Hightech-Ausstattungen vorgestellt. Für Oldtimer gibt es bekanntlich andere Fach-Messen.

Unser Autopapst Andreas Keßler hat sich dennoch nach der SL-Reihe von Mercedes-Benz umgesehen.

300 SL & 300 SL Cabriolet

Den Auftakt für die SL-Reihe machte 1955 der W 198. Der Flügeltürer machte in den 50er Jahren noch einigen Rennwagen Konkurrenz, war dafür aber vergleichsweise unkomfortabel auf der Straße.

Der Gitterrohrrahmen sorgte für größtmögliche Verwindungssteifigkeit und war dabei recht leicht. Dies erklärt auch eine der beiden gängigen Erklärungen für die Buchstaben SL: Super Leicht.

Etwas moderner, aber immer noch stark an einen Rennwagen erinnernd kam dann der 300 SL als Cabrio daher. Es ließen sich bereits einige Züge der 60er Jahre erkennen, doch die Sitze sahen noch stark wie Rennschalen aus.

W 121/190 SL

Sportliche Autos waren beliebt, doch der SL war vielen potenziellen Käufern zu teuer. Mercedes passte das Angebot der Nachfrage an und baute eine kleinere und damit auch günstigere Variante. Diesen Oldtimer gibt es heute noch perfekt restauriert zu kaufen. Lediglich die Uhr im Handschuhfach ist bei den meisten Autos defekt.

W 113/230 SL

Der W 113 trägt den Beinamen Pagode, da sich das Hardtop nach innen wölbt und dadurch an die fernöstlichen Tempel erinnert. Dieses Dach musste übrigens offen sein, wenn man den Notsitz im 230 SL nutzen wollte.

W 107/500 SL

Von 1971-1989 wurde der W 107 gebaut. Dies ist die längste Zeitspanne, die ein SL jemals vom Band lief. Der Cruiser hatte ebenfalls noch ein pagodenähnliches Dach, hatte aber nur minimale Betriebskosten.

R 129

Diese Reihe wurde ab 1989 gebaut und darf daher noch das H-Kennzeichen tragen. Besonders ist, dass der R 129 bis heute der erste und letzte SL mit einem V12-Motor ist.

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