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MD.IAA 2017 TRIEBWERK Teil 2 – Start-Ups auf der IAA 2017

MOTORDIALOG-Reporter Oliver Bartels ist wieder unterwegs für den zweiten Teil unserer MD.Triebwerk-Reihe. In der New Mobility World zeigt er uns weitere persönliche Highlights.

Elektroautos und Ökostrom

Klaus Huber erklärt wie mit Hilfe der eeMobility GmbH das Laden von Elektroautos mit Ökostrom ermöglicht werden soll. Er ist Geschäftsführer des Start-Ups, und unter seinen Kunden sind bereits renommierte Unternehmen wie Siemens, R+V und ASB. eeMobility garantiert durch ein eigens ausgestelltes Zertifikat, dass alle Ladestationen ausschließlich Ökostrom liefern. Mit Hilfe einer App, die private, öffentliche und am Unternehmen befindliche Ladestationen orten, reservieren, navigieren, autorisieren und laden kann, ist eeMobility der Konkurrenz einen Schritt voraus. Zusätzlich liefern sie eine Ladebox, die zu Hause installiert wird, das Elektroauto über Nacht lädt und die Rechnung direkt zum Arbeitgeber schickt.

Wie geht Datensicherheit bei einem Start-Up

Die Frage nach den Daten beschäftigt MOTORDIALOG-Reporter Oliver Bartels auch auf der IAA. Wie kann Datenintegrität gewährleistet werden? Die Firmen aus dem Silicon Valley drängen auf den Automarkt, denn sie erwarten große Gewinne in der Mobilitätswelt von morgen.

Das Start-Up OSR Enterprise AG arbeitet mit Automobilherstellern – so genannten OEMs – zusammen und ermöglicht es ihnen, sich gegen Google, Facebook und Co. im Bereich Mobilität zu behaupten. OSR entwickelt eine zentrale Fahrzeugsteuerung, die in das Auto integriert wird und dutzende Steuerelemente vereint. Damit übernimmt es Aufgaben vom autonomen Fahren bis hin zum Infotainment. Die OSR Enterprise AG wurde bereits 2011 gegründet, stellt sich jetzt auf der IAA 2017 aber das erste Mal auf globaler Ebene vor. Das Ziel von OSR ist, die Gefahr von Cyberattacken zu minimieren und gleichzeitig die Rechenleistung bereitzustellen, um autonomes Fahren und maschinelles Lernen zu ermöglichen.

Ladestationen

Stefan Lerbs, Siemens-Manager Electric Mobility Infrastructure, erklärt uns, was die Ladestation von Siemens so besonders macht und wie sich Siemens in der Zukunft engagieren will, um die E-Mobilität voranzutreiben. Der präsentierte Prototyp ermöglicht es, mit drei Konnektoren bis zu drei Autos gleichzeitig bei voller Leistung zu laden. Die Industrieversion dieses Prototyps ist bereits vor Ort in Frankfurt aufgebaut und steht jederzeit zur Verfügung.

 

Den ersten Teil der MD.TRIEBWERK Reihe findet Ihr hier.

 

Dauer: 21:39

Produktion: September 2017

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