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MD.IAA 2017 TRIEBWERK Teil 1 – Start-Ups auf der IAA 2017

Unser MOTORDIALOG-Moderator und Start-Up-Beauftragter Oliver Bartels ist auf der IAA 2017 in der New Mobility World unterwegs und stellt uns seine persönlichen Highlights vor!

Elektrisch in die Londoner Innenstadt

Das Elektro-Taxi von Geely International schafft ganze 90 Meilen (entspricht ca. 145 Kilometern) rein elektrisch und ist für den Stadtverkehr von London in der Zukunft ausgelegt. Taxi-Gäste müssen sich übrigens keine Gedanken um die Ladeinfrastruktur machen, denn die Fahrzeuge haben einen Reserve-Motor, der mit Benzin angetrieben wird. Insgesamt schafft so ein Elektro-Mobil dann 400 Meilen, also etwa 640 Kilometer.

Nicht nur Taxen verschmutzen die Luft in den Städten. Auch der regionale Lieferverkehr, der Produkte bis vor die Haustür fährt, kann auf die Fahrzeuge von Geely zurückgreifen. Hierfür konstruiert das Unternehmen auf der gleichen Basis leichte Nutzfahrzeuge also Kleintransporter.

Was kann eigentlich mein Porsche?

Und um diese neuen Gefährte dann richtig zu verstehen, holt sich Oliver Bartels Hilfe von SUSI&James. Dieses Start-Up, was wir bereits 2015 auf der IAA besucht haben, stellt dieses Jahr eine App vor, die Fahrern die Funktionen ihrer Fahrzeuge erklärt. Denn wer liest schon das Handbuch von seinem Wagen, wenn nicht irgendeine Warnleuchte aufblinkt. Das hat auch die Porsche AG festgestellt und ließ sich auf eine Zusammenarbeit ein.

Schnelle Hilfe auf der Straße

Einen Knopf, den ab nächstem Jahr jeder auch ohne eine solche App zumindest in ganz neuen Fahrzeugen finden sollte, ist der eCall-Button. Der ADAC schreibt dazu: „Ab dem 31. März 2018 sollen laut EU alle neuen Fahrzeugmodelle mit einem automatischen Notrufsystem ausgerüstet werden. Dieses informiert bei einem Unfall die Notrufzentrale und übermittelt den Unfallort.“

Gebrauchte Fahrzeuge, die diese Technik noch nicht besitzen, lassen sich jetzt dank Jeweltime mit PanicSaf nachrüsten. Das Gerät wird über den Zigaretten-Anzünder mit Strom versorgt und muss mit dem Smartphone verbunden werden. Bei einem Unfall wird dann automatisch ein Notruf abgesetzt. Der Knopf kann von den Insassen aber auch manuell betätigt werden.

Zudem hat das Unternehmen eine mobile Lösung quasi für die Handtasche entwickelt. Stylische Anhänger oder auch Pfeifen funktionieren auf die gleiche Weise. Mittels GPS lassen sich die Geräte jeder Zeit orten.

 

Den zweiten Teil unserer MD.TRIEBWERK Reihe findet ihr hier.

Dauer: 11:00

Produktion: September 2017

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