Das Mobilitätsportal

MD.IAA 2017 INTERVIEW – Formel 1-Legende Mark Webber

Mark Webber ist eine echte Formel 1-Legende: Angefangen bei dem italienischen Rennstall Minardi fuhr der Australier die letzten sechs Jahre seiner Formel 1-Karriere für Red Bull. Aber was sagt der ehemalige Rennfahrer zur Formel E, also dem elektrischen Pendant der Formel 1? Gregor Gruber ist zuständig für Sonderprojekte Motorsport bei Schaeffler und interessiert sich genau deshalb dafür, was Webber zu dem Steckenpferd des Zulieferers zu sagen hat.

Auch MOTORDIALOG-Moderatorin Sarah Elßer hat es sich nicht nehmen lassen, mit der Rennfahrer-Legende zu sprechen. Sie fragt Mark Webber, ob es ihm schwerfällt, auf sein Leben als Rennfahrer zu verzichten. Immerhin beendete er letztes Jahr seine Karriere im Motorsport, nachdem er bereits seit 2013 nicht mehr in der Formel 1 fährt. Dass solche Rennen gefährlich sind, weiß Mark Webber. Und genau diese Risiken, die mit seinem ehemaligen Job verbunden sind, bestätigen ihm die Entscheidung. Allerdings vermisst er sein Team. Doch auch wenn der Rennfahrer etwas wehmütig in die Vergangenheit blickt, ein Comeback kann er sich nicht vorstellen.

Webbers Karriere war kein steiler Aufstieg, auch er musste Niederlagen und Rückschläge einstecken. Doch wie geht man damit um, wenn die Karriere nur von Siegen abhängig ist? Wichtig ist, so Webber, dass man selbst immer wieder aufsteht. Ein Misserfolg ist nicht nur für den Rennfahrer eine Niederlage. Das gesamte Team muss aus seinen Fehlern lernen, um die Kommunikation, die Technik und die generelle Zusammenarbeit zu verbessern.

Die mobile Zukunft

Aus dem Rennsport lassen sich für viele technische Lösungen für die Serie ableiten, dies gilt auch für die Elektrofahrzeuge. Doch noch sind sie nicht bei der breiten Masse angekommen. Für Mark Webber sind Hybride eine geeignete Übergangslösung auf dem Weg in die mobile Zukunft.

Autonomes Fahren wird kommen, da ist sich Webber sicher. Doch für den Kontrollfreak ist die Vorstellung, sein Fahrzeug irgendwann nicht mehr selbst zu lenken, beunruhigend.

 

Dauer: 13:11

Produktion: September 2017

Nur registrierte Benutzer dürfen kommentieren.