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MD.HYPERMOTION 2017 – Digitalisierung ist die Zukunft der Mobilität

Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt GmbH, eröffnet die ZEIT-Konferenz und sagt stolz, dass die Messe dieses Jahr ihren 777. Geburtstag feiert. Die Konferenzen finden zeitgleich mit der ersten Hypermotion (20.-22.11.2017) statt.

Schon seit vielen Jahren legt die Messe großen Wert auf das Thema Mobilität, denn das ist zusammen mit Logistik der Motor der Gesellschaft in Deutschland, erklärt Braun. Während erstes für die individuelle Freiheit des Einzelnen sorgt, ist letzteres mitverantwortlich für eine starke Volkswirtschaft.

Warum eine neue Messe?

Durch viele Umwelt- aber auch vom Menschen gemachte Einflüsse ändern sich unsere Lebensgrundlagen. Disruptive Veränderungen schaffen neue Märkte und sorgen für zusätzliche Player. Vorhandene Produkte und Dienstleistungen werden teilweise komplett ersetzt.

Während sich drumherum alles ändert, kann es einem Unternehmen schaden, an gängigen Strukturen und Prozessen festzuhalten. Neue Ideen und Techniken sorgen für Veränderungen in Unternehmen. Während Start-ups diesen – von Braun als Wind bezeichneten – Vortrieb motiviert nutzen, kann es für traditionelle Konzerne zum Problem werden. Sätze wie „Das hat man schon immer so gemacht“ können dazu führen, dass etablierte Produkte von Innovationen verdrängt werden.

Um diesen „Rückenwind“ zu nutzen, gibt es die Hypermotion. Und auch die ZEIT-Konferenz beschäftigt sich mit den Themen Digitalisierung, Dekarbonisierung und Disruption.

Themen der Zukunft

Drei Themen an drei Tagen – ganze zehn einzelne Konferenz-Teile wird es geben, auf denen 200 Redner zu Wort kommen. Jochen Wegner, Chefredakteur ZEIT ONLINE, ist einer der Verantwortlichen.

Um den Fokus auf smarte Lösungen zu betonen, ist im Foyer die Sprachsteuerung „Alexa“ aufgebaut. Besucher können an das System Fragen bezüglich der Hypermotion richten. Im alltäglichen Gebrauch kann der digitale Assistent Antworten im Internet finden oder das eigene Zuhause zu einem Smart Home vernetzen.

Auch die Mobilität wird sich verändern. Autonome Fahrzeuge gibt es bereits, zwar noch mit Sicherheitsfahrern, aber irgendwann soll es fahrerlose Taxen geben. Doch bei der Zukunft der Mobilität geht es um mehr: Das Auto wird multimodal, intermodal und digital vernetzt sein.

Der Fokus wird gerade bei der jungen Generation nicht auf der Transportart liegen, sondern darauf, dass sie einfach und schnell ans Ziel kommt. Der „Digital mobility split“, also ein strukturiertes System für Verkehr und Logistik, bildet hierfür die Grundlage. Über das Smartphone kann jederzeit ein passendes Transportmittel ausfindig gemacht und gebucht werden. Das ganze Verfahren sollte möglichst flexibel sein, um allen Ansprüchen der Digital Natives gerecht zu werden.

Mehr von der ZEIT-Konferenz gibt es hier!

 

Dauer: 06:48

Produktion: November 2017

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