Highlight: Gibt es das typische Frauenauto?

Gezielt entwickelt werde ein Frauenauto nicht, erklärt Bernhard Voß, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Hyundai Motor Deutschland. Aber heißt das, dass es keine frauentypischen Autos gibt? Doch, die gibt es, sagt Fabiola Wagner, Leiterin Kommunikation bei ZF Services, und weist auf den Mini hin. Sie ist der Meinung, Männer seien für dieses Fahrzeug nicht mutig genug. Als stylisches und farbenfrohes Auto – die Damenwelt mag keine Schwarz- oder Grautöne – steht auch der Fiat 500 als Frauenauto zur Debatte.

Frauen, die das Fahren wieder erlernen – beispielsweise in einer Frauenfahrschule – legen den Fokus auf die Mobilität. Klein und bezahlbar soll ihr Auto sein. Häufig bevorzugen sie zuerst einen günstigen Gebrauchtwagen. Haben sie dann wieder mehr Fahrpraxis erlangt, ändert sich auch der Anspruch an das Auto, erklärt die Fahrlehrern Ursula Georg. Aber auch sie erkennt den Trend zum Mini und dem Fiat 500. Bei Frauen, die schon an die Familienplanung denken, ist das anders. Sie bevorzugen größere Autos, funktionell also angepasst.

Rennfahrerin Stefanie Manns sieht das Ganze etwas anders. Sie lässt sich lieber von den inneren Werten überzeugen und achtet auf die Leistung des Fahrzeuges. Sie möchte Emotion, Feeling und kein reines Transportmittel.

Welche Themen die überwiegend weibliche Talkrunde noch anspricht, sehen Sie im MD. TALK zum Thema „Frauen und Autos: Zwei Welten oder Traumehe?“ http://motordialog.de/mdtalk-frauen-und-autos/

Motorjournalisten wählen – das Frauenauto 2014: http://www.autobild.de/artikel/womens-world-car-of-the-year-2014-5491868.html

Der Fiat 500: http://www.fiat.de/fiat500/500-uberblick?gclid=COXjxaPSt8cCFVRsGwod9F0LSw&mkwid=sXmcTuLr9_68414829436_fiat%20500_e_c&mtid=8wzmdi5go0&

Die Mini-Familie

Dauer: 04:03
Produktion: Juni 2015

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