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Highlight: NSU Motorenwerke

Die NSU Motorenwerke sind heute nicht mehr jedem ein Begriff. Auch Jana hatte vorher noch nicht viel davon gehört und fragt Wolfgang Peters, ehemaliger Ressortleiter Technik und Motor der FAZ, warum es die Marke des Ro80 nicht mehr gibt.

Der freie Motorjournalist erklärt, dass NSU einer der größten Motorradhersteller in Deutschland war. Dies wurde jedoch zum Problem, als die Leute auf überdachte Fahrzeuge, sprich das Auto, umsteigen wollten. Mit fortschreitender Globalisierung trat zudem die ausländische Konkurrenz auf den Markt. Noch heute zählen zu den bekanntesten Motorradherstellern japanische Marken.

Um dieses Defizit auszugleichen, begann man mit der Produktion des NSU Prinz. Der Kleinwagen hatte bereits serienmäßig den Wankelmotor als Antrieb. Das nur circa 3.000 Mal zwischen 1958 und 1973 gebaute Fahrzeug gilt heute als beliebter Oldtimer.

1969 fusionierten die NSU Motorenwerke mit der zum Volkswagen-Konzern gehörenden Auto Union. Noch heute taucht NSU im Börsenzeichen von Audi auf, obwohl Firma und Marke spätestens 1985 mit der Umbenennung der Auto Union in Audi AG komplett verschwanden.

Dauer: 01:51

Produktion: Februar 2016