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Genfer Salon 2017 – Toyota i-TRIL: Ohne Lenkrad durch die City

 

Autos müssen vor allem praktisch sein. Toyota hat nun auf dem Autosalon in Genf ein Fahrzeug präsentiert, das die Entwickler exakt auf die veränderten Mobilitäts-Bedürfnisse der Menschen abgestimmt haben. Dirk Breuer, Pressesprecher von Toyota, weiß, dass nicht nur in den Städten Platzmangel herrscht. Es kommt zudem nur selten vor, dass ein Auto vollbesetzt fährt. Gerade für Familien eignet sich der wendige i-TRIL daher als Zweitwagen. Wenn Mutter oder Vater ihren Nachwuchs in die Schule oder zum Sport bringen, reicht ein Fahrersitz im vorderen Bereich des Fahrzeuges völlig aus; den Beifahrersitz kann man sich schenken. Der Fahrersitz kann um 20 Grad gedreht werden, um das Ein- und Aussteigen möglichst bequem zu machen. Auf der Rücksitzbank ist ausreichend Raum für zwei Kinder. Der Zugang zum Fond wird durch die sich schräg nach vorne öffnenden Türen erleichtert

Fahrspaß und Komfort

Der Innenraum des stylischen Elektro-Gefährts ist in den Trendfarben lila und gelb gehalten. Der Dreisitzer kommt ohne Lenkrad und Pedale aus, da er später auch autonom unterwegs sein soll. Bis es soweit ist, steuert der Fahrer den i-Tril über lins und rechts im Cockpit angebrachte Controller. Ein Elektromotor sorgt für Vortrieb, wobei Toyota bis zu 200 Kilometer Reichweite angibt. Ähnlich einem Motorrad legt sich der vordere Teil der Kabine in die Kurve. Das Fahrverhalten wird durch die ungewöhnliche Anordnung der Räder an Vorder- und Hinterachse bestimmt: Vorne ist der Radstand breiter als hinten. Der i-TRIL ist also nicht nur ein nützliches Gefährt für Mutti, sondern macht auch Spaß beim Fahren.

Dauer: 5:27

Produktion: März 2017

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