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MD.REPORTAGE DIESEL – Umweltzonen: Aber wieso?

Unsere Bundeshauptstadt ist eine Umweltzone. Um in eine solche einfahren zu dürfen, benötigt man oft eine grüne Umweltplakette. Reporterin Jana Nusser informiert sich bei Autopapst Andreas Keßler, was es mit den ampelfarbigen Aufklebern an der Windschutzscheibe auf sich hat.

Ein Benziner bekommt die grüne Plakette, wenn er einen G-Kat (geregelten Katalysator) verbaut hat. Ein Diesel bekommt die Plakette nicht nur wegen eines Bauteils. Erfüllt der Diesel die Euro 3-Norm, muss ein Partikelfilter nachgerüstet werden. Ansonsten muss das Fahrzeug mindestens die Euro 4-Norm erfüllen.

Die Abgasnormen werden immer wieder überarbeitet. Inzwischen gibt es bereits die Euro 6. Diese unterscheidet sich zu der 4er darin, dass die erlaubten Grenzwerte fast halbiert wurden. Die Normen beziehen sich mit ihren Grenzwerten auf den Feinstaubausstoß. Aktuell wird jedoch die Emission von Stickoxiden diskutiert und bezugnehmend darauf die blaue Plakette.

Beim Kauf eines neuen Kühlschranks schauen wir genau hin: Wie energieeffizient werden unsere Birnen gekühlt? Reicht noch B oder muss es doch A++ sein? Auch bei Autos muss dieses Label ausgewiesen sein, es hat aber nichts mit der Umweltplakette zu tun.

Wann eine Stadt, wie hier Berlin, eine Umweltzone ist, bestimmt die jeweilige Kommune in ihrem Luftreinhalteplan selbst.

Dauer: 06:02

Produktion: 2016

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