MD.REPORTAGE Ersatzteile – Logistikzentrum Stahlgruber

Logistikzentren wie das von Stahlgruber in Sulzbach-Rosenberg werden immer größer und der Umschlag von Teilen erfolgt immer schneller. Noch vor wenigen Jahren konnte es durchaus vorkommen, dass Werkstatt und Endkunde einige Tage auf ein Ersatzteil warten mussten. Heute ist ein benötigtes Teil in aller Regel am Tag nach der Bestellung in der Werkstatt. Ist die wachsende Bedeutung der Logistik vor allem darauf zurückzuführen, dass die Kunden immer ungeduldiger werden? Oder hat der Großhandel auch einen messbaren Vorteil davon?

Der klassische Fachvertriebsweg vom Hersteller über den Großhandel und Handel in die Werkstatt, auf den Stahlgruber setzt, ist in anderen Branchen in den vergangenen Jahren stark unter Druck geraten. Der Online-Handel und ein zunehmender Preisdruck führen teilweise dazu, dass der Großhandel entweder direkt an den Endkunden liefert oder schlimmstenfalls sogar verschwindet.  Stahlgruber rät davon ab, sicherheitsrelevante Ersatzteile selbst einzubauen, sondern empfiehlt dringend, einen Fachmann in der Werkstatt aufzusuchen.

Die Automobiltechnik ändert sich immer schneller. Konnektivität, eine Vielzahl von Assistenzsystemen und neue Antriebe werden die Autos schon in naher Zukunft prägen. Für den Mann in der Werkstatt bedeutet dies vor allem, dass er sich ständig weiterbilden muss, und für die OEM und Zulieferer, dass sie immer komplexere Systeme entwickeln und integrieren müssen. Stahlgruber bietet hierfür verschiedene Seminare mit Herstellern an.

Globalisierung beziehungsweise Internationalisierung haben das Gesicht des automobilen Aftermarket in den vergangenen Jahren nachhaltig verändert. Stahlgruber gehört mit einem Umsatz von etwa 1,4 Milliarden Euro und mehr als 5.000 Mitarbeitern in Deutschland zu den großen Playern in der Branche. Globalisierung bleibt auch für Stahlgruber weiterhin eine Herausforderung.

 

Produktion: Oktober 2016

Dauer 06:16

MD.REPORTAGE Ersatzteile – Defekte Stoßdämpfer

Stoßdämpfer federn das Auto. Sie sind aber nicht nur bequem, sondern sorgen auch für die Sicherheit des Fahrzeugs, indem sie unter anderem den Bremsweg verkürzen. MOTORDIALOG-Reporterin Jana Nusser spricht mit Rainer Popiol, Schulungsleiter bei Bilstein, über das unscheinbare Ersatzteil.

Stoßdämpfer – Das Ersatzteil

Hat der Fahrer den Verdacht, dass er mit defekten Stoßdämpfern unterwegs ist, sollte er umgehend eine Werkstatt aufsuchen. Dort wird dann eine Sichtprüfung vorgenommen. Bei einer Probefahrt oder mittels eines Fahrwerktesters wird schließlich festgestellt, ob die Stoßdämpfer ausgetauscht werden müssen.
Je nach Belastung verschleißen die Teile unterschiedlich schnell. Spätestens alle 20.000 Kilometer sollte deshalb das Fahrwerk überprüft werden. Stellt ein Mechaniker fest, dass hier ein Defekt vorliegt, wird über einen Großhändler ein neuer Satz Stoßdämpfer bestellt und unverzüglich eingebaut.

Auch im Motorsport sind das gefragte Ersatzteile, denn gerade bei diesen Geschwindigkeiten muss der Fahrer seinen Boliden unter Kontrolle haben.

Rainer Popiol blickt auch in Zukunft unbesorgt auf seinen Job: Solange die Fahrzeuge auf solchen Straßen wie heute fahren, benötigen sie ein funktionierendes Fahrwerk und somit intakte Stoßdämpfer.

 

Produktion: 2016

Dauer: 06:00

Automechanika 2016 – 3D-Drucker

Was macht der Oldtimer-Besitzer, wenn es für sein geliebtes Schmuckstück die Lüfterklappe nicht mehr als Ersatzteil gibt? Er fragt Valentin Storz von der Firma MakerBot, ob er dieses Teil für ihn druckt. Der 3D-Drucker funktioniert wie eine Heißklebepistole, die sich an zwei Achsen bewegt und wird gerne auch für den Bau von Prototypen verwendet – leicht und günstig. MOTORDIALOG-Moderatorin Sarah Elßer lässt sich in 60 Sekunden erklären was die Zauber-Drucker alles können.

DIESEL – die MD.REPORTAGE in der Übersicht

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ganz einfach zu den einzelnen Bausteinen unserer Tour durch die Diesel-Welt.

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Als im September 2015 die ersten Gerüchte um Abgasmanipulationen bei Dieselmotoren aufkamen, führte dies innerhalb weniger Tage zu einem regelrechten Dammbruch: Der Selbstzünder wurde von Politik, Umweltverbänden und Medien grundsätzlich in Frage gestellt. Bis hin zur Forderung nach Fahrverboten für Diesel-Pkw – ganz unabhängig von Schadstoffklassen – reichten die Reaktionen.

Ebenso schnell wurde allerdings klar, dass die Wenigsten wussten, welche Fakten der Diskussion eigentlich zu Grunde lagen. Selbsternannte Autofachleute verwechselten CO2 mit NOX und im Handumdrehen ging es ganz allgemein um die Gegenüberstellung von Verbrauchsangaben im Prospekt mit dem Realverbrauch. Volkswagen wurde pauschal verdammt und dubiose Vereine versuchten mit mehr oder minder willkürlichen Tests auch andere Hersteller in den Dieselsumpf zu ziehen.

Dass in der Diskussion wichtige Aspekte einfach nicht erwähnt wurden, weil eigentlich keiner so recht wusste, wovon man überhaupt sprach und schrieb, war für MOTORDIALOG Anlass, das Thema Diesel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das machen wir in unserer MD.REPORTAGE „Der Dieselmotor – Dreckspatz oder Umweltengel?“.

Wir haben dafür mehrere Monate recherchiert und uns bemüht, das Thema Diesel und dessen Bedeutung für die individuelle Mobilität möglichst umfassend zu beleuchten. Unsere Moderatoren und Reporter, Autopapst Andreas Keßler, Sarah Elßer und Jana Nusser, waren dafür in Raffinerien, an Tankstellen, in Chemiewerken, Entwicklungszentren von Automobilherstellern, Universitäten und vielen anderen Locations.

Sie zeigen Ihnen in der MD.REPORTAGE nicht nur, wie Diesel bei BP entsteht, sondern auch welche Rolle der Harnstoff AdBlue bei der Abgasreinigung spielt, wie Ford heute schon Real Driving Emissions misst, wie das Umweltbundesamt Abgasvorschriften erarbeitet, wie Umweltzonen geregelt sind, wie Wissenschaftler die Zukunft des Dieselmotors sehen, wie Diesel-Lkw zu Elektro-Lkw umgebaut werden und welche Meinung eigentlich der ganz normale Autofahrer dazu hat.

Unsere MD.REPORTAGE im Fernsehformat hat eine Laufzeit von 60 Minuten, die einzelnen Beiträge gehen noch mehr ins Detail. Inklusive aller Zusatzinformationen summieren sich die Beiträge auf weitere 300 Minuten Sendezeit- Information satt! Diese vertiefenden Berichte können Sie über die interaktive Grafik auf der Homepage aufrufen.

Wer noch mehr zum Thema wissen will, findet ergänzende Informationen auch in anderen MOTORDIALOG-Sendungen der vergangenen Monate:

In unserem MD.TALK „Hase oder Igel? – Entwickler vs. Vorschriften“ sprechen Fachleute aus den Entwicklungsabteilungen der Automobilindustrie über die Schere zwischen Vorschriften und Realität.

In unserer MD.LOUNGE haben sich Journalisten und PR-Leute unter der Überschrift „Affäre, Skandal, Krise – ab wann ist „Alarmstufe rot“? versammelt.

Und damit jeder den Unterschied zwischen Messungen auf dem Prüfstand und dem realen Verbrauch von Autos versteht, haben wir bereits im vergangenen Sommer eine MD.VORLESUNG mit dem Titel „Verbrauchszyklen – NEFZ und Co.“ produziert.

Dauer: 1:00:04

MD.REPORTAGE DIESEL – Schiffsdiesel

Reeder Aldert Hoekstra  machte es vor: Er ließ seinen alten Dieselmotor der MS Empresa von der Firma Exomission umrüsten. Seine Auftraggeber forderten einen Green Award für das Schiff. Der Award ermöglicht es, einige Häfen vergünstigt anzufahren. Wie es möglich ist, mit alten Motoren weniger Ruß auszustoßen, erklären die Geschäftsführer von Exomission Stefan Fischer und Uwe Israel. Denn eigentlich benötigt man dazu nur etwas Wasser!

Dauer: 15:13

Produktion: 2016