IAA 2015 – BLOG

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Herzlich Willkommen zum MD.MESSE SPEZIAL „IAA 2015“ Blog.

In den folgenden vier Tagen können Sie an dieser Stelle miterleben, welche Innovationen und Neuigkeiten das MOTORDIALOG-Team für Sie auf der IAA 2015 entdeckt. Unsere Moderatoren und Reporter sind  live vor Ort und versorgen Sie mit Textbeiträgen, Fotos und Videos.

Viel Spaß dabei!

 

“Alternative Antriebsmöglichkeiten” MD.INTERVIEW mit Dirk Breuer, Pressesprecher Toyota

Dirk Breuer, Pressesprecher Toyota, im Gespräch mit Sarah Elßer.

 

MOTORDIALOG-Moderatorin Sarah Elßer spricht mit Dirk Breuer, dem Pressesprecher von Toyota Deutschland, über Autos mit Hybridmotoren. Toyota ist als weltweit größter Autobauer Vorreiter im Bereich Hybride. 18 Jahre ist es jetzt her, dass die erste Generation des Prius, eines Hybridfahrzeuges, geplant und gebaut wurde. Mittlerweile ist die vierte Generation des Hybriden in Planung. Toyota entwickelt und baut seine Neuheiten selbst. So wird auch der Antrieb für das neue Brennstoffzellenauto Toyota Mirai im eigenen Werk produziert. Dirk Breuer zeigt im MD.INTERVIEW, wie sich Batterien und Elektromotoren in den Hybridautos von Toyota verkleinert haben. Trotz geringerem Gewicht haben sie heute eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit als in den Vorgängergenerationen.

Neue Antriebsmöglichkeiten:

Zukunftsweisende Ideen für einen geringeren CO2-Ausstoß zeigt Toyota auf allen Linien. Aufgrund der geringen Reichweite und der seltenen Tankstellen ist das Brennstoffzellenauto aber unbeliebt. Mit dem Mirai präsentiert Toyota auf der IAA im September 2015 ein Brennstoffzellenauto, das mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern und einer Betankungsdauer von nur drei Minuten einige dieser Defizite ausgleicht. Und das kann der neue Toyota Mirai: https://www.toyota.de/news/details-2014-55.json.

Auch im Hybridbereich gibt es Fortschritte, um eine längere Reichweite zu erzielen. Ein Elektromotor kann durch zwei Verfahren unterstützt werden. Beim Plug-in kann der Verbrennungsmotor die Reichweite erhöhen, indem er sich zuschaltet, wenn der Stromvorrat aufgebraucht und eine Ladesäule nicht in der Nähe ist. Bei einem Range Extender treibt ein Verbrennungsmotor einen Generator an, der dann den Elektromotor mit Strom versorgt. http://www.kfz.de/news/ratgeber/zukunftsmodelle-plug-in-hybride-und-range-extender-10590/.

Um Autos schneller an der Ladesäule aufladen zu können, denken die Entwickler bereits über induktives Laden nach. Was bereits bei Smartphones funktioniert, soll nun auch bei E-Mobilen Anwendung finden. Da sich die primäre Spule und die sekundäre Spule beim Parken genau übereinander befinden müssen, muss eine optimale Parkposition gewährleistet werden. Weitere Informationen zum Thema induktives Laden von Autos lässt sich hier nachlesen: http://www.bem-ev.de/induktives-laden/.

 

Wer jetzt noch sehen möchte, wie sich ein Brennstoffzellenauto fahren lässt und was es unter der Haube hat, kann sich “Jana Nusser unterwegs mit dem Brennstoffzellenauto von Hyundai” ansehen: http://www.motordialog.de/mdjanaunddiealten_komplett_brennstoffzellenauto/

FAQ zum Thema Hybrid von Toyota: https://www.toyota.de/hybrid/fragen-und-antworten.json

So funktioniert der Antrieb mit Wasserstoff: http://www.zukunft-mobilitaet.net/77641/zukunft-des-automobils/elektromobilitaet/wie-funktioniert-ein-brennstoffzellenfahrzeug-technik-kritik-bewertung/

Dauer: 23:22
Juni 2015

Jana und Hans W. Mayer unterwegs im Hyundai-Brennstoffzellenauto

MD.JANA UND DIE ALTEN mit Hans W. Mayer unterwegs im Hyundai-Brennstoffzellenauto

In dem Fuel-Cell-Auto von Hyundai ist ein emissionsfreies Fahren möglich. Das Brennstoffzellenauto fährt mit Wasserstoff und stößt nur Wasser aus. In der Brennstoffzelle wird der getankte Wasserstoff mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft zu Wasser und Strom umgewandelt. Der freie Motorjournalist Hans W. Mayer erklärt, dass der Inverter den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Diese Energie wird in den Elektromotor eingespeist. Eine Batterie speichert den Strom und sammelt gleichzeitig die Energie aus der Rekuperation. Wie der ganze Prozess chemisch abläuft, ist hier mit Bildern erklärt: http://www4.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44289/. Brennstoffzellen werden allerdings nicht nur als Antrieb verwendet. Bei U-Booten und in der Raumfahrt werden sie zur Energieversorgung von Peripheriegeräten genutzt.

Ein Brennstoffzellenauto wird durch einen Elektromotor betrieben und ist dementsprechend leise. Der Unterschied zum herkömmlichen Elektroauto besteht darin, dass man das Kraftwerk direkt an Bord hat. Dieses System gab es bereits nach dem Krieg mit einem Holzvergaser. Umständlich dabei war, dass alle zwei Stunden der Ofen mit Holz gefüllt werden musste. Zudem war die Motorleistung geringer als in baugleichen Autos mit Ottomotor. Tankt man Strom, ist dies nicht emissionsfrei. Das Auto an sich stößt zwar keine Schadstoffe aus, benutzt aber Strom, der womöglich aus Kohlekraftwerken kommt. Das teure Brennstoffzellenauto ist also ideal für die umweltbewussten Autobegeisterten. Mit seinen 136 PS und einer Reichweite von etwa 600 Kilometern ist das Auto angenehmer in der Handhabung als ein Elektroauto, mit dem man circa 120 Kilometer fahren kann. Das Fuel-Cell-Auto hat ein Drehmoment von 300 Newtonmeter. Man kann die Batterie kurzfristig als Booster für die Beschleunigung nutzen. Dadurch liegt dieser Wert über dem entsprechenden Wert eines Porsche Cayman.

Die Technologie Elektroauto ist nicht neu. Bereits im 19. Jahrhundert gab es Elektroautos. Anfang des 20. Jahrhunderts waren sie vor allem in den USA sehr beliebt. Das erste Auto, welches die Grenze von 100 km/h überschritten hat, war 1899 ein Elektroauto. Ob das reicht, um dem Elektroauto in Zukunft einen neuen Durchbruch zu bescheren, wird sich zeigen.

Dauer: 17:23
April 2015